Donnerstag, 29. März 2007

Erste Erlebnisse down under

So, hallo wieder 'mal :-)

Wir sind am 14.03. um ca. 6:30 am puenktlich zum Sonnenaufgang in Sydney gelandet. Das war's also mit Asien. Nach dem wir die Einreiseformalitaeten wegen unseren Working-Holiday-Visum geklaert haben sind wir aus dem Flughafen 'raus und in eine Bahn in Richtug Kings Cross gestiegen.
Dort angekommen haben wir uns gleich 'mal mit Martina und Mirko getroffen, zwei Freunden vom Andre. Andre und ich haben uns dann erst mal ein Hostel gesucht, letztentlich haben wir uns fuer http://www.jollyswagman.com.au/ entschieden. War zwar nicht besonders toll, doch preislich noch einigermassen annehmbar. Haben natuerlich gleich mal feststellen muessen, dass es hier preislich ein komplett anderer Standard ist...

Der erste Tag stand erst mal voll und ganz im Zeichen des Regenerierens, da wir beide vom Nachtflug ziemlich muede waren. Abends noch gemuetlich zusammen gegessen und a bisserl gequatscht.
Am naechsten Tag sind wir dann erst mal zum Sydney-Tower, um unsere Tax-File-Number zu beantragen, die wir fuers Arbeiten hier brauchen. Lunch gab es vom McDonalds am Circular Quay mit genialen Blick aufs Opernhaus und die Harbour-Bridge. Nachmittags hat uns der Durst dann zum Loewenbraeukeller im Stadtteil The Rocks getrieben. Hab mir dort ein Weihenstephan Weissbier dunkel fuer 10 AUS$ gegoennt. Das Lokal ist echt wahnsinnig riesig und wirklich sehr gut gemacht. Da kommt die Sehnsucht nach Muenchen wieder hoch, und das sogar von Loewenbraeu. Da seht ihr mal, wie weit es bei mir schon ist. hihi
Am Abend haben Andre und ich dann noch mal die naehere Umgebung erkundet und festgestellt, dass es in Sydney auf den Strassen ziemlich viele Kakerlaken gibt.

Der 16.03. stand dann voll und ganz im Zeichen des Autokaufs fuer Mirko und Martina.
Letztendlich entscheidet sich Mirko fuer einen Mitsubishi-Bus in weiss mit 4wd-Antrieb. Fahrwerk vom Auto ist aufgebockt und durch die breiten Reifen (255) sieht das Auto richtig bullig aus und nicht wie so ein Standard-Kleinbus. Geiles Fahrzeug mit eigentlich komplett neuer Camping-Ausstattung, da Jon der Englaender das Auto krankheitsbedingt verkaufen musste und das Auto fast gar nicht nutzen konnte.
Abends waren wir dann noch a bisserl unterwegs und trinken an der townhall in der Star Bar zur Feier des Tages Becks Bier. Als Absacker gab's dann noch fuer die anderen drei in der Kneipe neben unserem Hostel jeweils einen Becherovka. Ich begnuege mich mit einem tschechischen Bier, dessen Namen ich leider vergessen haben...

Am 17.03. haben wir dann Sydney Olympic Park besichtigt, aber leider nur von aussen, da es irgendwie in jeder Sportstaette Eintritt gekostet hat und das dann wirklich nicht sein musste. Im Olympic-Park gibt es auch einen Mangroven-Wald mit einem Rundweg. Zwischen den Baeumen ist dann wie aus dem Nichts ein Ikea-Markt auf der anderen Seite des Flusses aufgetaucht. Rueckfahrt dann mit einer Faehre zurueck zum Circular Quay.

Am 18.03. wollten Andre und ich den Formel 1 Grand Prix von Australien im TV gucken und wir mussten feststellen, dass das hier gar nicht so einfach ist, da die Australier hier anscheinend ueberhaupt nicht dafuer zu begeistern sind. Letztendlich schauen wir dann das Rennen in einem Doener-Laden in der Naehe der Town-Hall.
Abends waren wir dann am Mrs. Macquarise Chair um uns das ersehnte Feuerwerk zum 75. Geburtstag der Harbour-Bridge anzugucken. Doch leider gab es kein Feuerwerk, sondern die Bruecke wurde nur mit verschiedenen Farben beleuchtet und angestrahlt.
Haben dabei a bisserl australischen Wein verkostet.

Am 19.03. war ich dann alleine im Taronga Zoo. Die Aussicht dort ist schon wahnsinnig genial. Im Hintergrund immer die Skyline von Sydney inklusive Opernhaus und Harbour-Bridge.
Am Abend habe ich mich dann mit Krueni getroffen, einem Studienkollegen von mir, der zur Zeit in Sydney Diplomarbeit schreibt.

Am 20.03. habe ich dann Manly-Beach besucht, Andre musste kopfschmerzbedingt aussetzen und ist dann am Nachmittag losgezogen und in Manly angekommen, als ich auf dem Rueckweg war. Der Strand ist nichts besonderes, doch in Sydney ziemlich beliebt bei Surfern und auch Badenden.
Am spaeten Nachmittag bin ich dann noch mit diversen Faehre durch Sydney-Harbour gefahren. Schon sehr beeindruckende Stadt. Gefaellt mir schon a bisserl hier...
Abends war dann Party in der World Bar in Kings Cross.

Am 21.03, 22.03 und 23.03 haben wir eigentlich recht viel Zeit am Auto von Mirko verbracht, um verschiedene bauliche Massnahmen im Innenraum des Fahrzeugs vorzunehmen.

Am 24.03. haben wir dann zu viert mit dem Auto Sydney in Richtung Katoomba in den Blue Mountains verlassen. Wetter in den Bergen war ziemlich schlecht. Bewoelkt, relativ kalt und immer wieder Regen.

Am 25.03. sind wir dann a bisserl in den Blue Mountains in den Waeldern gewandert, waren an den Three Sisters, im Leuro Wood, Giant Stairway und schliesslich ueber den Federal pass zur Scenic World.

Am 26.03. dann Abreise aus Katoomba in Richtugn Wisemans Ferry. Unterwegs fahren wir den ersten 4wd Trek. Die Nacht verbringen wir auf einem Campingplatz in einer Huette direkt am Fluss. Recht nobel das Ganze, mit komplett ausgestatteter Kueche und Waschmaschine in der Huette. Andre und Mirko versuchten auch ihr Glueck als Petri-Juenger und Andre war erfolgreich und hat einen ganz komischen Fisch rausgeholt, den er dann wieder reingeworfen hat. Keine Ahnung, was das fuer ein Geschoepf war.

Am 27.03. dann Abfahrt in Richtung Ozean. Nachmittags kreuzen wir dann an der Copacabana in der Naehe von Gosford auf. Hier gibt es richtig grosse Wellen und ueberall an jedem Strand tummeln sich die Surfer, kann ich voll verstehen. Verbringen die Nacht am Captain Cook Lookout im Bus, bzw. Andres neuem Zelt.

Ziel fuer den 28.03 war dann Newcastle. Dort haben sich dann mal unsere Wege getrennt.
Andre will mit Mirko und Martina weiterfahren und ich will relativ zuegig weiter hoch in Norden, um mal wegen Arbeit a bisserl zu gucken. Andre hat mehr Zeit, da er wahrscheinlich seine im voraus geplante Zeit in Neuseeland verkuerzen will und erst spaeter nach NZ nachkommen will. Genaueres haben wir aber noch nicht beschlossen.
Hab dann von Newcastle den Nachtzug mit ca. 12h Fahrt nach Brisbane genommen und bin seit heute morgen hier und mal hier http://www.citybackpackers.com/ untergekommen.
Werde morgen entscheiden, was bei mir jetzt so passiert.

So, das war's mal wieder, ich hoffe, ihr hattet Spass beim Lesen.

Fotos kann ich leider keine hochladen, da hier im Hostel die PCs fuer Kameras u. ae. gesperrt sind, es kommen aber bald mal wieder welche, versprochen...

Uebrigens, wen es interessiert, wir sind seit kurzem telefonisch zu erreichen, haben uns SIM-Karten fuer Handy besorgt.

Also, wer mal wieder meine Stimme hoeren will : 0061422547613

Andres Nummer veroeffentlich ich mal lieber nicht, weiss nicht, ob ihm das recht ist...

Sonntag, 11. März 2007

Noch nicht ganz in Australien!

Und schon wieder ein neuer Eintrag! Diesmal aus Puerto Princessa auf Palawan. Das ist unser letzter kurzer Zwischenstop auf den Philippienen. Am 13.03. geht unser Flieger nach Manila und am gleichen Tag am Abend gehts dann nach Sydney. Martina und Moehrchen, die seit 09.03. in Sydney sind, freuen sich angeblich schon auf unsere Ankunft. Aber erstmal einige Eindruecke aus Roxas, Port Barton und Puerto Princessa. Mit dem Flieger sind wir am 04.03. in Puerto Princessa gelandet und wollten, gewohnt wir wir das von den letzten Flughaefen waren, gleich weg und am besten auch gleich nach Port Barton. In unserem Rough Guide steht, dass es da recht schoen und ruhig sein soll. Aber so einfach ist das hier nicht! Ein Tricycle hat uns zum oertlichen "Busterminal" gebracht, wo man uns erstmal mitgeteilt hat, das heute kein direkter Bus mehr nach Port Barton faehrt. Aber von Roxas, da faehrt natuerlich ganz zufaellig noch ein Minivan hin, kommt man dann ganz leicht nach Port Barton. Also mit 10!!! weitern Personen in einen siebensitzer Minibus und auf nach Roxas.













Ausblick aus unserem Tricycle.

In Roxas angekommen hat man uns wieder auf einen Tag spaeter vertroestet. De Bus nach Port Barton faehrt doch nur ein mal am Tag und heute ist er eben schon weg. Hier gehen die Uhren eben doch ein ganzes Stueck langsamer. Was heute nicht gemacht werden kann, muss eben morgen gemacht werden, oder uebermorgen....
Fuer uns war das schon erstmal ein wenig komisch, aber irgendwie auch so hatte ich mir das auch vorgestellt. Einfach mal wo festhaengen. In Roxas waren wir schon nach wenigen Stunden die Hauptattraktion. Faellt aber auch auf wenn zwei so Bleichgesichter wie wir, durch die verlassenen Strassen stolpern.














Hauptstrasse in Roxas, Sonntag Nachmittag.


Ein Unterkunft haben wir aber gleich gefunden und ich wollte ich erstmal an den Strand, da auf Palawan die Sonne maechtig vom Himmel brennt! Also den rucksack gepackt und an den Strand, der dann doch keiner war. Die Entaueschung war gross, aber wir haben uns den Menschen hier angepasst und sind erstmal in die Baptistenkirche gegangen. Dort wurden wir gleich vom Pastor begruesst und zur Andacht (oder so was aehnlichem eingeladen). Die haelfte wurde in Englisch, die andere Haelfte in Filipino gesprochen. Wir haben also nur ein achtel verstanden. Trotzdem wurden wir von jedem anwensendem Gemeindemitglied mit Handschlag begruesst. Uebrigens haben wir auch mit gesungen, aber ganz leise.... :)
Auf jeden Fall war alles sehr herzlich und allein der Anblick einer Kirche, die eigentlich nur ein Dach und eine Rueckwand hat, dazu noch Ventilatoren an der Decke, war schon sehr beindruckend. Fuer mich sind die Kirchen ja eigentlich immer Orte die geheitzt werden muessen. Hier ist eben alles anders. Aber irgendwie schoen!
Am naechsten Tag, uebrigens mit ca. 700 Peso (10 Euro) sind wir dann, nach ca. 2 Stunden warten am Busterminal, nach Port Barton aufgebrochen.













Wir warten
am Busterminal kartenspielend auf unseren Jeepney

Nach 35 km und gerade mal einer Stunde Fahrtzeit hatten wir dann endlich unser Bestimmungsziel erreicht. Fuer das Jeepney gibt es uebrigens zwei wichtige Personen. Den Fahren, das ist klar, und den "Lademeister" und Kasierer.
Gleichzeitig haben beide noch die Aufgabe die Raeder (immer zwei Ersatzraeder auf dem Dach) unterwegs zu wechseln, da hier auf der Hinterachse grundsaetzlich bis aufs Gewebe abgefahrene Reifen benutzt werden und die nun mal nicht immer bis zum Ankunftsort durchhalten. Beton oder Asphaltsrassen gibt es hier ja auch nur teilweise.

Nach gerade mal 5 Minuten Weg am Strand, haben wir uns dann in den Summer Homes einquartiert. Chef ist das Dick aus England und er laesst da ca. 4 Filippinomaedchen fuer sich arbeiten. Selbst dirnkt er meistens Bier und schaut den Maedchen hinterher.

Die ersten zwei Tage waren echt spannend! Wir haben gar nix gemacht. Im Guesthaus war auch nix los. Und so hatten wir Strand, Garten und Restaurant fuer uns. Wobei sih auch bei voller Belegung daran wenig geaendert hat. Dick insgesamt nur 16 Betten zu vergeben. Leider haben sich spaeter Leute einquartiert, die nicht ganz unsere Altersgruppe waren.
Das "Resort" konnten wir allerdings auch nicht so leicht wechseln, da wir nur noch 250 Peso (4 Euro) fuer die Rueckfahrt hatten und wir konnten nur bei Dick mit Kreditkarte zahlen.
Man muss wissen, dass es in Barton zwar 5000 Einwohner gibt, aber keine Bank, geschweige denn einen Geldautomaten. Ausser einigen Geschaeften fuer den taeglichen Bedarf, also Wasser, Bier und Essen gibt es hier nichts weiter.

Aber braucht man sich bei diesem Leben denn sorgen um Geld zu machen??????














Frank an "unserem" Strand
















Ich kann aber auch faul sein...... :)














Frank bei seiner neuen Lieblingsbeschaeftigung, Sodoku. :)














Ich war dafuer noch mal im Wasser....

Nach zwei Tagen war es dann aber genug Lotterleben und wir haben uns fuer einen Tauchkurs bei Doris entschieden. Obwohl es nicht so ist, dass wir nicht noch 3 weitere Tage haetten faulenzen koennen! Aber der Preis fuer die Advanced Open Water Lizenz war einfach zu gut!
Seit 6 Jahren ist Doris mit ihrer Tauchschule in Port Barton. Macht sicherlich nicht das groesste Geschaeft dort, aber ist nach unserer Meinung schon sehr gluecklich mit ihrem Leben. Und genau so entspannt wie es in ganz Port Barton zuging, war auch der Tauchkurs.



















Frank ist fertig um ins Wasser zu springen!

Gleich am ersten Tag sind wir zu einem Wrack in ca. 30 Meter Tiefe getaucht und haben den Fischen dort unten gleich zwei mal einen Besuch abgestattet! Das war wirklich fantastisch! So viele Fische auf haben wir beide wohl nie nie vorher gesehen! Und dann noch mit der Kulisse des versunkenen Fischtrawlers. Einfach super! Leider gibt es diesmal keine DVD.
Am zweiten Tag haben wir uns dann mit der Navigation unter Wasser, mit dem Suchen und Bergen von Gegenstaenden und mit der Tierwelt unter Wasser beschaeftigt!
Auf jeden Fall sind wir jetzt AOW Diver und koennen immer bis 30 Meter Tiefe gehen. Reichlich Bier fuer Frank gab es bei Doris nach dem Tauchen auch. Dazu sind wir an einen verlassen Strand gefahren, die Bootsbesatzung hat dann Fisch auf dem offenen Feuer gegrillt. Reis und Fisch wurde dann mit Bier runtergespuelt.



















Ich lasse mir den Fisch schmecken. Ja, dass wird man daheim kaum glauben!

Dann haben wir noch einen Tag bei Dick entspannt um heute, natuerlich wieder auf abenteuerliche Weise, mit dem Jeepney und dem Minibus nach Puerto Princessa zu fahren. Hier ist alles wieder total "zivilisiert". Der Supermarkt wird von einem bewaffneten Wachmann beschuetzt und der Verkehr auf der Strasse ist weider reichlich vorhanden.

Morgen werden wir dann noch einen Tag durchschnaufen um uns am 13.03. auf die Reise zum fuenften Kontinent zu machen.

Bis demnaechst.....

Frank und Andre

Samstag, 3. März 2007

Bye, bye Manila....

Hallo an alle,

seit gestern sind wir nicht mehr in Manila. Gestern haben wir die erste Nacht auf Palawan verbracht.

Aber mal von vorn. Zwischen Singapore und Manila waren wir ja noch in Hongkong.
Nach fast zwei Monaten sind wir endlich wieder mal geflogen. Diesmal mit der Cathay Pacific.
Also wir am nachmittag in Hongkong angekommen und der Airport Express hat uns bis nach Kowloon gebracht. Das ist im direkt gegenueber von Hongkong Island und sozusagen ein Einkaufsparadies. Dort kann man von den neusten Designerklamotten ueber den gefaelschten I-Pod bis zum Haschisch alles an einer Strassenecke bekommen. Dementsprechend bunt sind dort auch die Leute und die Werbung. Wir waren erstmal ganz schoen erschlagen von dem Anblick. In Singapore war eben doch alles etwas ruhiger und geordneter.












Unserer erster Blick auf Hongkong. Jetzt bitte noch jede Werbung blinkend vorstellen! :)


Aber wir haben uns gar nicht einschuechtern lassen und sind zielstrebig auf die Chungking Manison gesteuert um uns ein Zimmer anzuschauen. Aber selbst die Gaesthaeuser sind hier alle anders. In dieser Mansion sind allein an zwei von 4 Aufzuegen mindestens 15 Gaesthaeuser zu finde. In fast jeder Etage sind mindestens 2. Wir haben ein schoens Zimmer gefunden.
Spaeter sind wir noch an das Faehrterminal gegangen um die Lichter der Grosstadt zu bestaunen. Am naechsten Tag dann, ging es wieder zum Hafen um sich das ganze noch mal bei Tageslicht anzuschauen. Frank hat sich dann im Space Museum eine Film ueber Indien angeschaut und ich bin mit dem MRT ein Stueck nach Norden gefahren. Aber nicht das dort, ca. 3 Kilometer von der "Innenstadt" entfernt, das Leben weniger pulsiert. Ganz im Gegenteil, dort ist genau der gleiche Trubel wie direkt am Hafen. Menschen, Autos, Doppeldeckerbuse, alles waelzt sich ueber die Strassen.


















Typisches Strassenbild in Hongkong

Am naechsten Tag sind haben wir uns in das Finanzzentrum von Hongkong gewagt. Schon allein im MRT ist uns klar geworden, dass der moderne Mensch in Hongkong ohne Telefon oder Ipod nichts ist. Auch hier sind wir aus dem Untergrund des MRT gekommen und ueberall laufen die Baenker mit einem Knopf im Ohr rum und Frank und Andre stehen orientierungslos in der Menschenmasse... :)
Wir haben es dann trotzdem bis in die Causway Bay, einem Einkaufsviertel oestlich vom Zentrum, geschafft. Dort hat sich Frank neue Schuhe ausgesucht, leider nicht in seiner Groesse vorhanden, und ich habe mir ein T-Shirt gekauft. Aber es waere ja nicht Hongkong, wenn Frank die Schuhe nicht doch noch in seiner Groesse bekommen haette. Leider passt ja nicht mehr in unseren Rucksack, denn preiswert ist es hier schon!!!

Der naechste Tag beginnt, wie jeden Tag in Hongkong, beim Baecker um die lokalen "Wurstsemmeln" zu essen. Hier ist das meist suesser Teig mit Schinken und Kaese. :)

Nach der Staerkung ist Frank zu einem Tempel gefahren um sich dort von den Chinesen bei einer Feierstunde richtig einraeuchern zu lassen.













Chinesicher Tempel mit viel Rauch...

Danach ging es noch mal zum Hafen, weil es ihm dort wirklich gut gefallen hat. Ist eben auch eine fantastische Skyline













Wir zwei vor der Skyline!


Ich war an diesem Tag in China. Mit dem Zug ist man in gerade mal 45 Minuten an der Grenze zwischen China und Hongkong. Obwohl es ja eigentlich ein Land ist, sind die Grenzbefestigungen dort ziemlich erschreckend.














Grenzzaun zwischen China und Hongkong. :(

Ich habe mir fuer 150 HKD ein Visum besorgt und schon war ich in China. Eigentlich keine so grosse Veraenderung. Nicht ganz so bunt und nicht ganz so viele Leute auf den Strassen und trotzdem ganz anders. Hier wird noch sehr viel gebaut. Strassen, Gebaude und auch die U-Bahn war brandneu. Im Gegensatz zu Hongkong sind hier sehr viele Leute mit Uniform unterwegs. Jeder scheint hier eine besondere Funktion zu haben...

Zurueck in Hongkong war ich dann doch wieder ganz gluecklich den Absperungen an der Grenze entkommen zu sein. Der Zug zurueck war mit Hongkongern, die in China noch preiswerter wie daheim eingekauft haben, richtig ueberfuellt.

An unserem letzten Tag in Hongkong sind wir in aller Ruhe auf "The Peak" gefahren. Ein Huegel, auf dem man eine fantastische Sicht ueber Hongkong hat. Leider war kein Kaiserwetter.













Die Hongkong Skyline von "hinten", also vom Peak.


Am naechsten Tag mussten wir dann frueh aufstehen, jeer der mich kennt weiss das mir das nicht leicht faellt und promt habe ich meine gerade in Bangkok erworbene Muetze vergessen. Aber so ganz nebenbei, bis jetzt ist sonst noch nix weggekommen....

Nach zwei Stunden Flug haben wir dann schon Manila erreicht und waren wieder mittendrin im Chaos. Entgegen unserer Erfahrungen in Hongkong, Singapore und auch Kuala Lumpur teilen sich hier wieder Menschen, Autos und Busse die Strassen zur gleichen Zeit. Irgendiwe hat uns das aber auch gefallen. Scheinbar waren wir schon zu lang in Thailand?!
Jedenfalls haben wir eine sehr schoen Pension bekommen und nach zwei Tagen im Dorm sind wir in unser eigenes Zimmer umgezogen. Die Lage der Pension war auch richtig super. Direkt im ehemaligen Rotlichtbezirk von Manila. Dementsprechend viele Frauen und auch Ladyboys waren dort am Strassenrand unterwegs. Die Diskos haben auch bis in den fruehen Morgen richtig laut gemacht. :) Aber irgendwie war es doch sehr schoen. Wir sassen oft bis 2 oder 3 in der Nacht in einer Strassenkneipe und haben dem bunten Treiben zugeschaut.
Am letzten Abend sind wir dann in einer Disko gewesen und dort haben wir ein Mitarbeiter der Praesidentenwache kennengelernt. Er war auch maechtig stolz fuer den Praesidenten zu arbeiten und konnte uns viele interessante Dinge erzaehlen.













Frank ist auf der sicheren Seite. Mit dem Beschuetzer des philippinischen Praesidenten.


In Manila selbst sind ja an sich schon sehr viele Sicherheitsbeamte unterwegs und am Anfang haben wir uns ein wenig Gedanken gemacht ob es denn gut ist wenn jeder zweite mit einer Schrotflinte einen Supermarktparkplatz bewacht, aber scheinbar ist das alles normal und uns ist ja auch nix passiert. :)


















Ich bin auch ganz sicher, mit meinem privaten Schutzmann!

Am 04.03. sind wir dann nach Puerto Princessa geflogen und heute sind wir im Summer Homes Resort angekommen.

Bis bald, dann aus Australien....

Frank und Andre

PS Bilder koennen wir leider keine hochladen, da die Internetverbindung hier zu langsam ist.

Donnerstag, 22. Februar 2007

KL, Melakka und Singapur

Gestern sind wir dann also in Singapur angekommen.
Kuala Lumpur war sehr sehr schoen. Wir waren auf der Skybridge der Petronas Twin Towers und am naechsten Tag sind wir dann noch auf den KL Tower (Fernseh- und Funkturm) hochgefahren.
Die Aussicht dort oben war schon phaenomenal. Kuala Lumpur ist schon wirklich sehr schoen. Wir hatten auch das Glueck, dass an einem Tag die End-Etappe der Tour de Langkawi in Kuala Lumpur auf einem Rundkurs stattfand. Diese Tour ist das groesste Radrennen Asiens und dort fahren sogar einige europaeische Teams mit. Andre ist ja ein riesiger Radsport-Fan und da war die Gelegenheit natuerlich mehr als ideal.
Haben dann Kuala Lumpur mit einem Bus in Richtung Melakka verlassen. Auf der Autobahn musste der Bus dann irgendwann mal wegen technischer Probleme anhalten. Wir haben auf Diesel-Mangel getippt, ist aber nur eine Vermutung. Haben ca. 40 Minuten auf dem Gruenstreifen der Autobahn gewartet, bis ein Ersatz-Bus gekommen ist. Waehrend des Wartens haben wir einen Malayen kennengelernt, der in Esslingen Fzg-Technik studiert hat und auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespraech in Melakka war.
In Melakka sind wir dann in Shirahs Guesthouse untergekommen. Sehr schoen und auch die Leute dort waren richtig klasse. Hatten eine Dachterasse, auf der wir viele Stunden verbracht haben.
A bisserl Sightseeing haben wir dort natuerlich auch gemacht und uns ueber die Geschichte der Stadt informiert.
In Melakka haben wir auch das Chinese New Year verbracht. Die Chinesen feiern einige Tage, doch leider sind aufgrund von allabendlichen Starkregenschauern einige Veranstaltungen in's Wasser gefallen.
Aber er war sehr schoen dort.
Gestern dann haben wir endlich einen Bus in Richtung SIngapur bekommen. Die Fahrten von Melakka nach SIngapur waren tagelang ausgebucht, da viele SIngapuris nach dem Chinese New Year wieder zurueck fahren und schon lange Zeit voraus ihre Tickets gebucht haben.
Sind dann mit einem Bus von Melakka nach Johor Bahru gefahren und haben dann dort mit einem oertlichen Bus die Grenze von Malaysia nach Singapur ueberquert.
Nachmittags sind wir dann in unserem Guesthouse in Little India in Singapur angekommen. (www.the-inncrowd.com), Ist wirklich gut hier. Schlafen in einer dormitory mit ca. 9 STockbetten in einem Raum.
Gestern nachmittag hab ich dann noch a bisserl die Umgebung erkundet und war am Wasser und hab die beeindruckende Kulisse auf mich wirken lassen. Dann noch a bisserl quer durch die Stadt gelaufen.
Heute war ich dann mal in Chinatown unterwegs und hab mir danach das ausgiebige geschaeftliche Treibein im Business district angekuckt. Anschliessend war ich noch auf der riesigen Shopping-Strasse Orchard-Road. Wahnsinnige Dimensionen sind das hier. Vor allem dann auch in den Gebaeuden der Shopping- Center.
Andre hat gestern nachmittag a bisserl Kultur gemacht und sich diverse Sachen ueber fruehere Kriege angekuckt (battlebox...)
Morgen vormittag um 11:35 geht dann unser Flieger hier in Richtung HongKong. Ich bin wirklich mal soooo gespannt auf diese Mega-Stadt.

So, ihr hoert von uns....
Bis bald, schoene Gruesse

Montag, 12. Februar 2007

Cameron Highlands und Kuala Lumpur

Am 05.02. sind wir am fruehen Morgen (9 Uhr) aufgebrochen, um mit der Faehre von Georgetown nach Butterworth zu fahren. Ab Butterworth dann mit dem Bus in die Cameron Highlands nach Tanah Rata. Dieses kleine Staedtchen liegt auf ca. 1400 m Hoehe. Dort haben wir uns dann in der Daniel's Lodge einquartiert. Sehr gemuetliches Guesthouse. Es gab dort direkt am Guesthouse eine Jungle-Bar mit Lagerfeuer jeden Abend mit Gitarre usw.. Urgemuetlich kann ich nur sagen.
Hier in den Highlands war es in der Nacht sogar richtig frisch, so dass wir unsere dicken Schlafsaecke das erste Mal auspacken mussten.
Unsere Tage in den Highlands haben wir vor allem damit verbracht, tagsueber durch den Dschungel zu wandern und haben auch ein paar Berge (ca. 2000m hoch) bestiegen. Diese Touren waren teilweise sehr abenteuerlich, da es nur verwucherte Trampelpfade gab und auf einer Tour richtige Schlammloecher zu durchqueren waren. Aber es war dort wirklich sehr sehr schoen.
Am 10.02. ging dann frueh um 10:30 Uhr der Bus nach Kuala Lumpur. Die Busfahrt war recht witzig, da wir eine nicht enden wollende Passstrasse von den Highlands zurueck ins Tal fuhren. Vorher mussten wir aber an einer Tankstelle erst mal unseren Bus anschieben, da dessen Batterien die Jodel-Prozedur mit dem Anlasser nicht ueberstanden hatte.
Am spaeten Nachmittag waren wir dann in Kuala Lumpur. Dort dann die Erkenntnis, was Hitze eigentlich bedeutet. Richtig heiss hier. Wohnen hier jetzt in einem Guesthouse in China-Town.
Es ist OK, Werden die naechsten Tage noch a bisserl die Stadt unsicher machen und dann weiterziehen in Richtung Melakka. Unser Flieger geht am 23. Februar von Singapur nach Hong Kong.
Bis bald

Samstag, 3. Februar 2007

'mal ein paar Fotos bisheriger Aktionen

So, nachdem schon Fotos gewuenscht wurden, hier mal ein paar Fotos bisheriger Aktionen:
Unser Elefanten-Ritt in Thailand in der Naehe von Kanchanaburi
Am Gipfel des Berges mit den 1237 Stufen beim Tigerhoehlentempel bei Krabi
Unsere Mobbed-Tour in der Gegend von Krabi
Andre bei unseren Feuerstuehlen auf der Insel Koh Tao, schoene Aussicht, oder?
Frank auf seinem Feuerstuhl mit den ultimativen Bremsen :)
So sah unser Bungalow am Strand in der Ao Tanote auf Koh Tao von innen aus. Das Foto entstand kurz vor dem Aufraeumen, versteht sich natuerlich von selbst.
Produkte der Heimat in Thailand
Einer von vielen Buddhas in Thailand
Bilder sind leider durcheinander geraten... :( Erneut hochladen will ich sie aber nicht.

Uebrigens, wir sind mittlerweile in Malaysia in Georgetown auf der Insel Penang.
Sind seit zwei Tagen hier und es ist wirklich recht schoen hier.
Werden noch a bisserl hier sein und dann weiter in Richtung Cameron Highlands ziehen...




Montag, 29. Januar 2007

Krabi

Sind am 25.01. vormittags in Krabi angekommen, nachdem wir mit dem Nachtboot von Koh Tao nach Surat Thani gefahren sind. War echt ganz witzig auf diesem Boot. Schlafdeck mit ca. 50 cm breiten Matratzen, eng an eng... Zu Beginn der Fahrt hatten wir auch etwas Seegang, so dass wir doch a bisserl geschuettelt wurden.
Von Surat Thani sind wir dann mit einem Mini-Bus nach Krabi gefahren.
Dort angekommen erst mal Suche nach Guesthouse. Haben ein Guesthouse gefunden mit kleinen Gebaeuden im Innenhof hinter dem eigentlichen Haus. Wir laufen jedesmal, wenn wir von der Strasse kommen durch die Wohnung der Thais...
Abendessen in Krabi ist fuer uns eigentlich jeden Abend an einem Nachtmarkt am Fluss. Dort gibt es sehr guenstiges und sehr leckeres Thai-Essen.
Der naechste Tag stand dann voll und ganz im Zeichen des Shopping. Andre hat jetzt ne neue Armbanduhr, wir haben einen Reisefuehrer fuer Suedostasien und der Frank hat sich eine wasserdichte Umhaengetasche gekauft. Auch ein paar Souvenirs haben wir gekauft, da wir aus Thailand ein Paket heimschicken wollen. Unsere Schulungsunterlagen vom Tauchkurs wollen wir ja auch nicht dauernd mit rumschleppen.
Am 27.01. haben wir uns einen Roller geliehen um die Gegend zu erkunden. Fruehstueck endlich wieder mal mit richtigem Brot. Erstes Ziel unserer Mobbed-Tour war der Tigerhoehlentempel Wat Tham Seua. Dort Aufstieg ueber 1237 Treppenstufen (tw. sehr sehr sehr steil) auf den Felsen mit Buddha und sehr schoener Aussicht. Geschwitzt haben wir beim Aufstieg natuerlich auch a bisserl. Zurueck am Boden sind wir dann noch in ein Tal, in dem die Moenche in Felsen (in kleinen Huetten) leben. Dort gab es auch einige Hoehlen und im Wald haben wir einige sehr sehr grosse Baeume gesehen.
Dann Weiterfahrt zum Krabi International Airport um die Neugierde zu stillen. Nigelnagelneuer Flughafen. Nicht schlecht, dafuer, dass Krabi angeblich nur ca. 30000 Einwohner hat.
Danach haben wir einen Strand gesucht, um a bisserl relaxen zu koennen. Der Strand am Gastropod Fossil war leider nicht sonderlich schoen.
Am naechsten Tag noch'mal Fruehstueck mit richtigem Brot. Frisch gestaerkt fuhren wir dann mit dem Longtail-Boot zur Ao Railay. Dort gibt es viele Kletterfelsen und schoene Straende. Haben dann auch den Aufstieg zum Aussichtspunkt gewagt und anschliessend noch der abenteuerliche Abstieg in die dortige Lagune. Es war echt der Wahnsinn dort oben.
Danach noch a bisserl relaxen am West-Strand der Ao Railay und Andre hat gleich mal die Gelegenheit wahrgenommen, im indischen Ozean zu baden.
Rueckfahrt nach Krabi mit dem Longtail-Boot nach Krabi war richtig genial. Unser Fahrer hat wirklich alles gegeben. Waren zwei wirklich sehr schoene Tage!
Danke Markus fuer die Tipps!!!
Gestern abend dann, wie immer, Nachtmarkt. Dort haben wir feststellen muessen, dass die Welt nicht sonderlich gross sein kann. Beim Essen sass neben uns ein Maedl aus Arnstein (liegt in der Naehe von Schweinfurt). Sie und ihr Freund wohnen aber zur Zeit berufsbedingt in Wien.
Schoenen Gruss an Euch zwei.
Nebenan liefen irgendwelche Vorbereitungen fuer ein chinesisches Ritual mit Baum-Aufstellen usw. (vgl. Maibaum). Sind dann auch noch mit ein paar Amis ins Gespraech gekommen, die derzeit in China wohnen. Einer von den Jungs konnte 99 Luftballons von Nena auswendig singen, obwohl er kein Deutsch spricht.
Uebrigens, David Hasselhof ist in Amerika nicht sonderlich beliebt und sein Name ist dort sogar eine Art Schimpfwort. Schon irgendwie krass.
Heute haben wir dann fuer morgen eine Kajak-Tour durch Mangroven-Waelder und Hoehlen gebucht und waren dann noch a bisserl in Krabi unterwegs. Uebrigens AEG => Advanced Engineering from Germany...hihi
Am 01.02. wollen wir voraussichtlich in Richtung Malaysia (Penang: Georgetown) aufbrechen...

Ciao

Mittwoch, 24. Januar 2007

Taucher..... lasst uns weiterziehen

Jetzt sind wir lizensierte Taucher!
Nach drei Tagen im Meer und auf der Schulbank haben wir am Freitag Nachmittag unseren vorleufigen Tauchschein bekommen. Alle Pruefungen bestanden! Groesste erreichte Tiefe: offiziel 18 m, inoffiziel: 20 m. Kingt nicht viel, aber es ist eben schon schoen dort unten. Wir hatten fast immer eine gute Sicht, nur bei dem Tauchgang bei dem uns die Haie um unsere Nase schwimmen sollten hatte eine schlechte Sicht. Also keine Haie gesehen. Leider konnten wir den Tauchschein nicht so richtig feiren, da ich zu krank war. Eine Erkaeltung kann man eben auch bei warmen Wetter bekommen.
Wir haben uns dann am Samstag in die "Beach Bay Villa" einquartiert und das war eine wirklich gute Entscheidung! Klima und Fruechstuck incl. haben wir hier einen Tag lang gar nix gemacht, wirklich nur faul den Schiffen im "Hafen" zugeschaut. Aber so konnte ich auch ein weing gesund werden.
Am naechsten Tag haben wir uns dann zwei Mopeds ausgeliehen und haben waghalsig die Insel erkundet. Die Wegen die wir hier mit den Rollern gefahren sind, waeren daheim ein Grund zum absteigen gewesen! Aber wir habe steile Berge, tiefen Schlagloecher und natuerlich zum ueberwiegenden Teil Sandpisten gut ueberstanden. Nur mein Hinterreifen wollten ausgerechnet am letzten Berg des Tages nicht mehr und ich musste bis zum naechsten Bikeservice zurueck schieben. Frank hat mich dabei moralisch immer unterstuetzt und so konnte ich fuer 150 Baht einen neuen Schlauch abholen. Frank hatte auf seinem heissen Ofen zwar einen neunen Hinterreifen, aber leider hatte er dafuer Bremsen, die nur fuer eine Fahrt bis 20 km/h auf einer ebene Strecke ausgelegt waren. :-)
Die Belohung fuer die Muehe ist das Diamant Resort in der Tanote Bay gewesen. Ein schoenes Fleckchen Insel um einfach mal wieder nix zu tun. :-) Haengematte und Sandstrand, alles vorhanden. Herz, was willst Du mehr?
Nachdem uns dann heute morgen der Regen, der auf unser Dach trommelte, geweckt hat, haben wir uns entschlossen heute das Nachtboot nach Surat Tani zu nehme und von dort sollte es dann morgen frueh mit dem Bus nach Krabi gehen. Dort ist vielleicht besseres Wetter?

So Leute, dann bis zum naechsten Mal, vielleicht schon aus Malaysia....

Frank + Andre

Mittwoch, 17. Januar 2007

Ko Tao

Ja, wir sind seit 16.01.2007 um 14:30 Uhr Ortszeit auf der Insel Ko Tao im Golf von Thailand.
Anreise hierher war recht lange. Busfahrt von ca. 2 h, dann 5 h Warten am Bahnhof von Nakhon Pathom. 21:30 - 7:30 Uhr Nachtzug nach Surat Thani. Dann noch Boot fahren ueber Ko Samui und Ko Pha-Ngan nach Ko Tao.
Nach der Ankunft haben wir gleich unsere Tauchschule besucht. Der Cheffe Walter aus Oesterreich hat uns schon erwartet.
Heute hatten wir den ersten offiziellen Schulungstag und waren ab mittag dann im Meer um die ganzen basics zu lernen. Dann noch ein kleiner Tauchgang in ca. 5 m Tiefe.
Morgen gehen wir dann auf 14 m und am Freitag auf 18 m.
Wenn alles klappt, haben wir dann am Freitag abend unsere PADI - Open water diver - Lizenz.
Wenn der Kurs vorbei ist, werden wir noch ein paar Tage auf Ko Tao verbringen. Es wirklich viel zu schoen hier, um so schnell wieder wegzugehen... hihi.

Und ja, in dem Rum ist noch was drin hehe.

Ueber unsere weiteren Stationen kann ich noch nix sagen, nur dass wir am 03. Feb aus Thailand raus sein muessen...

Ihr hoert von uns

Montag, 15. Januar 2007

Kanchanaburi

So, heute werden wir Kanchanaburi mit dem Bus verlassen.

Vorgestern waren wir auf einer organisierten Tagestour. Es ging frueh um 8 Uhr los und dann erst mal in den Erawan-Nationalpark zu den 7-stufigen Wasserfaellen im Dschungel. Unsere Tour-Gruppe bestand aus 8 Personen, 2 Maedels aus Holland (ja, die Hollaender sind wirklich ueberall, aber diesmal ohne Wohnwagen...), 2 Maedels aus Belgien und noch 2 Jungs aus Australien (Tasmanien).
Nach den Wasserfaellen sind wir mit einem Kleinbus zu einem Elefanten-Park gefahren und waren dort Elefanten-Reiten, war sehr witzig. Anschliessend stand eine Flossfahrt mit Bambus-Flossen auf dem Fluss an.
Danach fuhren wir mit dem Bus zur Bahn und sind dann mit der Bahn den "Death Railway" gefahren. Diese Bahnstrecke wurde im 2. Weltkrieg gebaut und ist schon sehr spektakulaer.
Spaetestens seit diesem Erlebnis hab ich mir geschworen, nie wieder ueber die Deutsche Bahn zu schimpfen... hihi
Am Ende der Tour stand noch mal ein Besuch der Bruecke am Kwai an, die wir aber schon Tage davor gesehen hatten und es uns dann eigentlich gar nicht viel ausgemacht hat, dass dort richtig viel los war. An diesem Tag war auch noch Children's day in Thailand.
Abends haben wir dann die frisch gewaschene Waesche abgeholt .
Der gestrige Tag stand dann voll und ganz im Zeichen des Relaxens. Nachmittags sind wir dann zum Kanchanaburi Allied War Cemetry (Friedhof) gelaufen. Danach haben wir noch einen chinesischen Tempel am Fluss besucht.
Nachmittags mussten wir zur Bedauerung feststellen, dass in Thailand von 13-17 Uhr kein Bier verkauft werden darf. Wollte mich gemuetlich mit einem Bier in den Garten setzen, aber daraus wurde nichts. Naja, geschadet hat es ja nicht.... hihi
Haben dann noch ein Maedel und einen Kerl aus Belgien kennengelernt, die schon seit ca. 5 Wochen mit dem Rucksack unterwegs sind und vor kurzem aus Myanmar gekommen sind. Sie schwaermten unter anderem auch sehr von Suedamerika.
Am Abend waren wir dann 'mal auf dem Nachtmarkt von Kanchanaburi und es ist wirklich krass, was die Thais alles faelschen und verkaufen.
Heute dann haben wir vorhin gemuetlich unsere Rucksaecke gepackt und dann gefruehstueckt.
Werden dann spaeter mit dem Bus von Kanchanaburi nach Nakhon Pathom fahren, wo wir dann abends um ca. 21 Uhr in den Nachtzug nach Surat Thani fahren werden. Planmaessige Ankunft dort 6: xx Uhr. Dann Faehre nach Ko Tao.
Auf Ko Tao wollen wir dann einen OWD-Tauckurs machen. Haben auch schon Kontakt zu einer Tauchschule aufgenommen. http://www.divepoint-kohtao.com/ Der Cheffe ist Deutscher und heisst Walter.
So, das war's jetzt mal wieder.

Ihr hoert von uns